Skulpturen

Aus je zwei überlebensgroßen Steinen wird muldenartig die Form eines Mannes und einer Frau herausgehauen: der Mensch einmal nicht als raumeinnehmender Körper, sondern inoffensiv daliegend, im Stein aufs engste mit der Natur verbunden. Seine Negativform wird im Laufe der Zeit Sand, Wasser, Flugsamen aufnehmen, so dass mit dem Wachstum von Vegetation aus der steinernen Menschengestalt die zukunftverheißende Versöhnung von Mensch und Natur prozesshaft Realität wird.

 
 

Crailsheimer Muschelkalk Jagst
Maße: je Skulptur ca. 310 x 120 x 80 cm
Gesamtgewicht: ca. 14 to
aufgestellt seit 1993 am Platz der deutschen Einheit in Stuttgart

EUROTERRA

S.H. 1993 bei der Aufstellung der Skulptur:

"Mit der Entscheidung für den Platz der Deutschen Einheit als Ausstellungsort möchte ich die Bedeutung Europas für ein friedliches Miteinander der Deutschen und deren Nachbarn unterstreichen. Europa beschäftigt mich seit 1950, war ich doch unter den ersten StudentInnen, die sich in Straßburg damals trafen, als die Franzosen sich für eine europäische Vereinigung als erste starkmachten. Was Wunder, daß ich seit drei Jahren (1990) künstlerisch ein großes Projekt erarbeitet habe, das nun in Stuttgart zuerst zum Tragen kommen soll. EUROTERRA ist eine bisher ganz neue, nationenverbindende Kunstinitiative. Ich hoffe, nach Stuttgart dann mit Polen und Frankreich meine Verbindungen weiterzuspinnen, um als nächstes in diesen beiden Ländern, unseren Nachbarn, weitere EUROTERRA-Skulpturen zu schaffen."

 
 

Prototyp eines für die Länder der Europäischen Union geplanten Skulpturenprojektes am Ort der Entstehung bei Crailsheim in Württemberg.

In einem Steinbruch bei Montegrotto, angesichts der dort lagernden riesigen Blöcke, entstand der Entwurf zum Projekt EUROTERRA. 

Verschiedene Entwurfsarbeiten auf Papier und als Modell zum Skulpturenprojekt EUROTERRA.

Euroterra 1990
Zwei Entwurfsarbeiten aus einer 10-teiligen Installation zum gleichnamigen Skulpturenprojekt.
Leinwand, bzw. Jute mit Dispersion, Collage, Steinstaub.

 
 
 
 

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